Behandlungsmöglichkeiten

Scheidenpilz bzw. Scheidenpilzinfektionen lassen sich auf unterschiedliche Arten behandeln.

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  1. Die wohl bekannteste Therapiemöglichkeit ist die Anwendung antimykotischer Präparate. Diese töten den Scheidenpilz ab. Antimykotika können jedoch mit Nebenwirkungen einhergehen und sind gerade auch für schwangere Frauen nicht unbedingt ratsam.Seien Sie bitte mit der übereilten Anwendung antimykotischer Präparate (Anti-Pilzcremes etc.) vorsichtig. Gerade wenn Sie die Diagnose selbst gestellt haben muss davon ausgegangen werden, dass Sie mit einiger Wahrscheinlichkeit garnicht an einer Scheidenpilzinfektion erkrankt sind, da diese deutlich seltener als z.B. bakterielle Dysbalancen auftreten.Da die Anwendung antimykotischer Präparate immer auch mit Risiken verbunden ist, sollten Sie zur Diagnosestellung möglichst Ihren Frauenarzt bzw. Ihre Frauenärztin aufsuchen.
  2. Eine besonders interessante Alternative bietet das Produkt Multi-Gyn FloraPlus aus der Multi-Gyn-Reihe. Hier ist der Therapieansatz ein prebiotischer. Durch die intravaginale Zufuhr von abgestimmter Nahrung für die körpereigenen Laktobazillen (Milchsäurebakterien / Döderleinflora) kann der Scheidenpilz durch die körpereigenen Milchsäurebakterien verdrängt (ausgehungert) werden. Dieses Therapiekonzept basiert auf einem natürlichen Komplex und ist auch während Schwangerschaft und Stillzeit anwendbar. Interessanterweise bietet dieses Präparat eine zusätzliche aktive Blockierung schädlicher Bakterien, sodass diesbezüglich gleichzeitig eine risikofreie Vorbeugung betrieben werden kann.
  3. Milchsäurekuren, die die Scheidenflora mit künstlicher Milchsäure anreichern sind in der Regel keine geeignete Therapieform zur Behandlung von Scheidenpilz. Sie dienen der Säuerung des Scheidenmilieus und können einen unterstützenden Beitrag zur Stabilisierung des Scheidenmilieus leisten.

Mehr zum Thema Antimykotika und Alternativen bei der Behandlung von Scheidenpilz:

Antimykotika – Bekämpfen sie wirklich die Ursache des Scheidenpilz?

Pilze gehören als Teil unserer Scheidenflora zu deren Bewohnern, auch diejenigen unter ihnen (Hefepilze / Candida albicans), die sofern sie die Möglichkeit haben sich stark zu vermehren, Symptome wie Juckreiz, Rötungen, hüttenkäseartigen Ausfluss und Wundheit im Intimbereich auslösen. Man spricht dann von einer Scheidenpilzerkrankung, auch Scheidenmykose genannt.

Wie bereits erwähnt, tritt dieses Krankheitsbild allerdings dann auf, wenn die wichtigen Scheidenbakterien (Laktobazillen/Milchsäurebakterien/Döderleinbakterien), ihre Aufgabe als “Scheidenpolizei” nicht mehr wahrnehmen können und die Hefepilze sich als Folge solange ungehindert vermehren , bis sie alle anderen Scheidenbewohner anzahlmäßig dominieren.

Wenn nun also mit Hilfe der Antimykotika die Hefepilze abgetötet werden, hat man sozusagen die Überpopulation ausgestellt, nicht aber unbedingt die nicht funktionierenden Laktobazillen wieder in den Griff bekommen.

Warum diese ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können, kann vielerlei Ursachen haben. Lesen Sie hierzu unser kostenloses E-Book „Schluss mit Tabus – Was Frauen über Scheidenerkrankungen und Intimhygiene wissen sollten“.

Wäre es nicht also evtl. sinnvoller, die Laktobazillen wieder funktionstüchtig zu machen, als mit einem Antipilzmittel die Pilzpopulation anzutöten?

Selbst das Problem der zu trocknen Scheide, welches relativ häufig nach einer Scheidenpilzerkrankung auftritt, könnte von vorne herein, mit der gezielten Förderung der Milchsäurebakterien evtl. vermieden werden.

Informieren Sie sich deshalb, über ein bio-aktives, prebiotisches Medizinprodukt, dass den Scheidenpilz an der Wurzel packt: Multi-Gyn FloraPlus

Multi-Gyn FloraPlus ist besonders wertvoll, da es ganz natürlich ist und selbst bei Fehldiagnosen (Verwechslung Scheidenpilz/Bakterielle Vaginose, siehe auch: http://www.multi-gyn.de/multi-gyn-infovideo-bakterielle-vaginose.html), aufgrund seiner zusätzlichen bakterienblockierenden Wirkung (patentierter Wirkstoff 2QR), Behandlungserfolge erzielen kann.

TIPP: Achten Sie vor einer evtl. Behandlung v. a. mit antimykotischen Präparaten darauf, ob Sie auch wirklich an Scheidenpilz leiden. Häufig werden Scheidenpilzinfektion und bakterielle Intimbeschwerden (insb. die bakterielle Vaginose) verwechselt. Ein antimykotisches Präparat hilft Ihnen wohl nicht bei bakteriellen Beschwerden.

Genaues Abklären lohnt sich daher.